Jahresrückblick 2025: Geschüttelt anstatt gerührt.

Was habe ich mich Ende 2024 auf ein entspanntes Jahr 2025 gefreut. Wie habe ich es in meinem letzten Jahresrückblick formuliert? „Die Pflicht ist geschafft, es folgt die Kür.“ Nun ja – wenn das die Kür war, dann war sie alles andere als elegant. Stattdessen war sie turbulent, fordernd und stellenweise ziemlich unbequem. 2025 hat mich sowohl privat als auch im Business einmal ordentlich durchgeschüttelt.

Das Gute: Wenn einmal alles in Scherben liegt, ergibt sich die Möglichkeit, beim Neuaufbau gezielter hinzuschauen. Was möchte ich wirklich behalten? Wo weiß ich eigentlich schon lange, dass ich etwas ändern muss, bleibe aber aus Angst vor dem Ungewissen beim bisher Gewohnten? Was ist mir nicht mehr dienlich – und was darf von Grund auf neu entstehen? Genau dazu hat mich das Jahr 2025 gezwungen.

Vieles, was über Jahre hinweg gut funktioniert hat, tat es plötzlich nicht mehr. Systeme und Menschen, auf die ich mich verlassen habe, sind plötzlich weggebrochen. Entscheidungen, die früher leicht fielen, brauchten auf einmal mehr Klarheit. Nichts lief mehr automatisch – und genau das hat mich gezwungen, genauer hinzuschauen. Das war nicht angenehm – aber notwendig. Denn erst wenn Dinge nicht mehr automatisch laufen, wird sichtbar, was wirklich trägt und was man vielleicht nur aus Gewohnheit mitgeschleppt hat.

Und auch wenn dieser Prozess schmerzhaft war, bin ich am Ende dankbar dafür. Dieser Jahresrückblick ist keine Hochglanz-Zusammenfassung und keine Liste von Erfolgen. Er ist eine ehrliche Bestandsaufnahme eines Jahres, das mich gezwungen hat, genauer hinzuschauen, neu zu sortieren und bewusster zu entscheiden – im Business wie im Privaten.

Die Zutaten für meinen Cocktail in 2025

Crushed Ice: Was bisher gut funktioniert hat, bricht auf einmal auseinander

Ich gebe zu, ich war erfolgsverwöhnt. Nach dem ersten, gescheiterten Thema meiner Online-Selbständigkeit – Stressmanagement für Berufspendler – lief es beim Thema Seife sieden die ersten Jahre rund. Vielleicht sogar zu rund. Vieles hat funktioniert, ohne dass ich groß nachjustieren musste. Angebote wurden gebucht, Inhalte fanden Anklang, Entscheidungen fühlten sich sicher an.

Und dann kam 2025.

Plötzlich griffen Dinge nicht mehr so, wie ich es gewohnt war. Maßnahmen, die über Jahre zuverlässig funktioniert hatten, zeigten kaum noch Wirkung. Prozesse wurden zäh, Ergebnisse unberechenbarer. Nicht alles brach gleichzeitig weg, aber genug, um zu merken: Das hier ist kein kurzfristiger Hänger, sondern eine echte Veränderung.

Das Unangenehme daran war weniger der Rückgang einzelner Zahlen, sondern die Verunsicherung dahinter. Wenn Bewährtes nicht mehr trägt, fehlt plötzlich der Boden unter den Füßen. Ich musste mir eingestehen, dass Erfolg kein Zustand ist, den man einmal erreicht und dann einfach verwaltet. Auch nicht mit Erfahrung.

Rückblickend passt „Crushed Ice“ ziemlich gut. Nicht, weil alles zerstört war – sondern weil Strukturen aufgebrochen wurden, die lange als selbstverständlich gegolten hatten. Und genau das war der Moment, an dem klar wurde: Weitermachen wie bisher ist keine Option. Nicht aus Trotz, sondern aus Verantwortung gegenüber meinem Business.

Sehr konkret zeigte sich das bei der Seifenoper®, meinem als Jahresprogramm angelegten Angebot. Die Rückmeldungen waren ehrlich: Für viele war das Commitment über ein ganzes Jahr zu groß. Nicht, weil das Thema nicht relevant gewesen wäre, sondern weil der Zeitraum abschreckend wirkte.

Dazu kam ein äußeres Umfeld, das ohnehin von Unsicherheit geprägt war: der anhaltende Konflikt in der Ukraine, politische Entscheidungen in den USA, die wirtschaftliche Lage in Deutschland, ein anstehender Regierungswechsel. All das schuf keine stabile Ausgangslage für langfristige Zusagen. Rückblickend erscheint es nur logisch, dass sich viele Menschen in dieser Phase eher nach Überschaubarkeit und Klarheit gesehnt haben als nach langfristigen Verpflichtungen.

Statt an der Jahresstruktur festzuhalten, habe ich daraus eine Konsequenz gezogen und die Soapstar Academy als sechs­wöchiges Programm ins Leben gerufen. Überschaubar, zeitlich klar begrenzt und mit einem starken Fokus auf Umsetzung. Nicht als Ersatz für Tiefe, sondern als Einstieg – oder Wiedereinstieg.

Und genau das hat funktioniert. Das Format wurde sehr gut angenommen: von Teilnehmerinnen, die neu dazugekommen sind, genauso wie von erfahrenen Seifensiederinnen, die mir rückgemeldet haben, dass sie dadurch wieder Schwung aufgenommen haben. Nicht, weil plötzlich alles einfacher war – sondern weil der Rahmen besser zu ihrer aktuellen Situation gepasst hat.

Das war ein wichtiger Lernmoment für mich: Nicht jedes Angebot scheitert an seinem Inhalt. Manchmal passt einfach der Rahmen nicht mehr zum Zeitpunkt. Und genau das war hier der Fall.

Die Grundnote: Mini-Roadtrip und Familienzeit auf Mallorca

Im März waren meine Familie und ich eine Woche auf Mallorca. Der Urlaub war für mich in mehrfacher Hinsicht besonders. Nicht nur wegen der Zeit mit meiner Familie, sondern auch wegen der Art, wie wir gereist sind. Während mein Mann und meine Kinder geflogen sind, habe ich mich entschieden, mit dem Auto zu fahren. Ich fliege nicht gern – und das war mir lange ein bisschen peinlich. Als Erwachsene „sollte man das doch können“. Zumindest fühlt es sich manchmal so an.

Im Nachhinein war genau diese Entscheidung ausschlaggebend für das, was daraus entstanden ist. Meine Mama ist spontan mitgefahren, und aus der Autofahrt wurde ein Mini-Roadtrip. Wir waren an der französischen Küste, in Barcelona und haben einen Abstecher nach Verona gemacht – zu einem alten Schulfreund meines Vaters. Stationen, die so nicht geplant gewesen wären und die der Reise eine ganz eigene Dynamik gegeben haben.

Während der Fahrt hatten meine Mama und ich viel Zeit miteinander. Sie wohnt rund 600 Kilometer entfernt, wir sehen uns im Alltag nicht oft. Auf der Reise konnten wir lange und in Ruhe reden, ohne Zeitdruck. Wir haben erzählt, zugehört und zwischendurch gemeinsam Hörspiele gehört. (Falls es dich interessiert: Miss Merkel sowie Kommissario Brunetti) Diese Zeit hätte es so nicht gegeben, wenn ich geflogen wäre.

Der Urlaub selbst war dann eine richtig tolle Mischung: Meer, Berge, Wandern, Shoppen, alles mit dabei. Wir haben sogar den Karnevalsumzug in Palma erlebt, ein echtes Spektakel.

Diese Reise war kein Einzelereignis. Über das Jahr verteilt habe ich mir immer wieder bewusst Auszeiten genommen. Diese Auszeiten waren wie die Grundnote eines guten Cocktails – sie haben das Jahr getragen.

Das Hochprozentige: Mastermind Blog your Purpose

Die Mastermind Blog your Purpose von meiner Mentorin Judith war eines der tragenden Elemente meines Jahres. Wir sind nur zu dritt – drei Frauen, drei Businesses, drei sehr unterschiedliche Lebensrealitäten. Und genau das macht sie so intensiv. Persönlich, nah und ehrlich. Kein anonymes Gruppenprogramm, kein Vergleichen, kein sich Verstecken.

„Hochprozentig“ heißt hier für mich vor allem: gehaltvoll. In der Mastermind ging es nicht darum, nach Schema X zu optimieren oder Dinge passend zu machen. Sondern darum, ehrlich hinzuschauen – auch dann, wenn es gerade turbulent ist. Ich konnte mit allem da sein: mit Unsicherheit, mit Fragen, mit Zweifeln. Es wurde nicht bewertet, nicht relativiert, nicht glattgezogen. Stattdessen haben wir gemeinsam nach Lösungen gesucht, die zu mir passen. Zu meinem Business. Und zu meinem Leben. Kein Schema X – eher Schema J.

Genauso selbstverständlich war aber auch, Erfolge zu teilen. Dinge nicht kleinzureden, sondern sie gemeinsam anzuerkennen. Bei der Preisverleihung, bei der zwei von uns für ihren Umsatz ausgezeichnet wurden, wurde das sehr sichtbar. Dieses Bild steht für mehr als einen Moment auf der Bühne. Es steht für den Rückhalt, den Austausch und die Klarheit, die aus dieser Mastermind entstanden sind – und zu denen sie ganz konkret beigetragen hat.

Sehr greifbar wurde das auch beim Live-Treffen in den Schweizer Bergen. Wandern, bis ich das Gefühl hatte, gleich umzukippen. Käsefondue bis kurz vorm Platzen. Sauna – und danach draußen stehen, unter dem Sternenhimmel, inklusive Sternschnuppe. Intensiv, körperlich, erdend. Und genau dadurch verbindend.

Gerade in einem Jahr, das mich an vielen Stellen gefordert hat, war diese Form von Austausch enorm wichtig. Sie hat mir Halt gegeben, ohne mich festzulegen. Klarheit, ohne Druck. Und das Gefühl, nicht allein durch diese Phase zu gehen.

Das Hochprozentige, das manchmal noch am nächsten Tag spürbar ist. In diesem Fall ohne Kater.

Die Orangenscheibe am Rand (und die Gummibärchen-Kirsche obendrauf): Preisverleihung in Zürich

Im Oktober durfte ich mir auf einem Live-Event meiner Mentorin Sigrun in Zürich zweimal auf der Bühne einen Preis abholen. Die Preisverleihung war für mich meine persönliche Belohnung für dieses doch extrem herausfordernde Jahr. Auf die 160.000 € Umsatz habe ich gezielt hingearbeitet. Mit Fokus, mit Entscheidungen und mit konsequentem Dranbleiben – auch dann, wenn es zwischendurch zäh war. Dafür ausgezeichnet zu werden, war eine klare Anerkennung für das, was in diesem Jahr entstanden ist.

Fast noch mehr bedeutet mir allerdings der zweite Preis: Massive Action Taker. Weil er nicht das Ergebnis auszeichnet, sondern die Art zu arbeiten. Umsetzen statt endlos planen. Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen, Dinge ausprobieren, nachjustieren und weitermachen. Auch dann, wenn es unbequem wird.

Zwei Preise an einem Abend – das war besonders. Nicht, weil es „mehr“ war, sondern weil beides zusammengehört: Ergebnis und Haltung. Struktur und Bewegung.

Und dann ist da noch das Zuckerl. Das Gummibärchen am Spieß. Denn bei aller Konsequenz, bei allem Anspruch hatte ich auch einen Haufen Spaß an meinem Business. Dinge auszuprobieren, Erfolge zu teilen, gemeinsam zu lachen. Der Cocktail war schon gut – aber genau diese Kirsche macht ihn besonders.

Der Zucker am Rand: Nova

Seit Jahren wünschen sich meine beiden Töchter wieder einen Hund. Und genauso lange habe ich Nein gesagt. Nicht aus Prinzip, sondern aus Verantwortung. Ein Hund ist kein Projekt, das man bei Bedarf pausiert. Er ist einfach da. Jeden Tag.

2025 kam das Thema trotzdem wieder auf den Tisch – diesmal auf eine sehr pragmatische Art. Meine Jüngste hat sich ihren Wunsch einfach selber erfüllt und sich online als Hundesitterin beworben. Probe-Gassi-Gehen, erstes Kennenlernen, und ziemlich schnell war klar: Das passt. Nova und meine Tochter sind ein Match.

So kam wieder ein Hund in unser Haus. Ungeplant, ohne lange Vorbereitung, aber von allen willkommen. Meine Tochter übernimmt Verantwortung und verdient sich ihr Taschengeld, Nova bekommt Aufmerksamkeit und Bewegung – und bei uns ist wieder mehr Leben im Alltag.

Was mich daran besonders gefreut hat: Meine Tochter hat ganz selbstverständlich verstanden, dass Arbeit Spaß machen darf. Und dass man Geld für etwas nehmen kann, das anderen hilft, auch wenn es sich nicht wie Arbeit anfühlt. Eine Erkenntnis, mit der viele Erwachsene – gerade Frauen – sich deutlich schwerer tun als sie.

I mean: Geld verdienen beim Kuscheln, Netflix-Schauen und Gassi-Gehen – besser geht’s ja eigentlich nicht.

Für mich war Nova der Zuckerrand am Cocktail. Süß, ja. Aber eben auch klebrig, krümelig und nicht immer ordentlich. Sie bringt Chaos, schmutzige Pfoten und Haare und zusätzlichen Aufwand mit – und gleichzeitig genau das Prickeln, das dem Jahr gutgetan hat. Ein bisschen Chaos, viel Leben. Und genau dadurch wurde das Ganze rund.

Meine beiden Töchter beim Kuscheln mit Nova.
Ich weiß nicht, wer die Zeit mehr genießt: Nova oder meine Mädels.

Meine Tochter mit Nova beim Gassi Gehen.
Hat sie sich bei mir abgeschaut: Geld verdienen mit dem, was man liebt.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Mein 2025-Fazit

Worauf bin ich 2025 stolz?

Ich bin stolz darauf, dass ich trotz vieler Hürden auch 2025 weitergegangen bin – Schritt für Schritt.

Ich habe neue Ideen umgesetzt, in dem Wissen, dass sie auch scheitern können.

Ich habe es geschafft, mir den Spaß am Business zu halten und bewusst Dinge nicht gemacht, die vielleicht Umsatz gebracht hätten, aber nicht mit meinen Werten vereinbar waren.

Und nicht zuletzt: Trotz aller Widrigkeiten habe ich meinen Umsatz auch 2025 erneut gesteigert.

Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?

Ich bin froh, dass ich auch 2025 wieder in mich investiert habe. Gleichzeitig merke ich immer deutlicher: Ich lasse mich mehr und mehr von innen leiten statt von außen. Da ist über die Jahre etwas gewachsen, und ich vertraue meiner Intuition inzwischen deutlich mehr.

Eine dieser Entscheidungen war, mit dem Auto nach Mallorca zu fahren. Ungeplant hat das meiner Mama und mir einen Roadtrip ermöglicht – und uns wertvolle Mama-Tochter-Zeit geschenkt, die es so sonst nicht gegeben hätte.

Ich bin auch froh, dass ich spontan ein zweites Mal in den Europapark gefahren bin, obwohl ich an dem Tag einen Workshop für meine Mastermind begleitet habe. Den habe ich dann vom Europapark aus gehalten, während meine Tochter in der Achterbahn unterwegs war. Auch das war eine bewusste Entscheidung – und rückblickend eine gute. Denn ich habe gemerkt, wie gut sich Business und Familienzeit inzwischen verbinden lassen. Es ist kein Entweder-oder mehr. Ich kann arbeiten und gleichzeitig präsent sein. Nicht immer perfekt, aber oft erstaunlich stimmig. Dieses UND fühlt sich inzwischen deutlich selbstverständlicher an als früher.

Eine weitere gute Entscheidung war, mit Sport anzufangen – und dranzubleiben. Viel zu lange habe ich das als unproduktive Me-Time abgetan. Heute weiß ich: Sich um den eigenen Körper zu kümmern, ist keine Nebensache, sondern eine der wichtigsten Aufgaben einer Unternehmerin, wenn man langfristig tragfähig arbeiten will.

Ich habe außerdem bewusst in Komfort investiert. Hello, neue Kaffeemaschine mit Siebträger 😎
Nicht, weil ich auf Luxus stehe, sondern weil mir gute Rahmenbedingungen den Alltag leichter machen. Eine Putzhilfe entlastet mich ganz konkret. Und ein richtig guter Kaffee macht Arbeiten einfach deutlich angenehmer. Beides sorgt dafür, dass ich mit mehr Freude und weniger „ToDos“ durch den Tag gehe.

Es braucht nicht immer viel, um für meine Kunden da zu sein.

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

Ich habe gelernt, dass ich mit Unsicherheit besser umgehen kann, als ich dachte. Auch dann, wenn Dinge nicht planbar sind und Entscheidungen nicht sofort klar vor mir liegen. Ich muss nicht alles sofort wissen, um handlungsfähig zu bleiben.

Ich habe gemerkt, dass ich nicht schneller werde, wenn ich mich antreibe – sondern klarer, wenn ich mir Raum lasse. Viele gute Entscheidungen sind nicht im Aktionismus entstanden, sondern in Momenten, in denen ich Abstand hatte.

Außerdem habe ich über mich gelernt, dass ich mich nicht mehr über ständiges Funktionieren definiere. Ich darf Dinge hinterfragen, Pausen machen und trotzdem ambitioniert sein. Das eine schließt das andere nicht aus.

Und ich habe festgestellt, dass ich mir selbst mehr zutraue als früher. Nicht, weil alles leichter geworden ist, sondern weil ich weiß, dass ich auch mit schwierigen Phasen umgehen kann.

Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.

Ich war zum ersten Mal auf Mallorca.

Mein Instagram-Account wurde gehackt – und ich konnte das Problem zum Glück ohne Kontosperrung lösen.

Ich habe zum ersten Mal Eisstockschießen gespielt.


Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?

Nicht alles, was lange funktioniert hat, passt automatisch weiter.

Klarheit entsteht nicht durch Tempo, sondern durch Abstand. Und durch Tun.

Neue Ideen sind manchmal auch einfach Ablenkung. Die „langweiligen“ Daily Doings, konstant durchgezogen, bringen dich weiter.

Nicht jede Entscheidung muss sich sofort richtig anfühlen, um richtig zu sein.

Freude am Business ist kein Gegensatz zu Verantwortung.


Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

Ich bin dankbar für Menschen, mit denen ehrlicher Austausch möglich ist. Ohne Bewertung.

Ich bin dankbar für meine Kundinnen, die mir ihr Vertrauen schenken – und mich immer wieder über mich selbst hinauswachsen lassen.

Ich bin dankbar für meinen Körper, auf den ich mich verlassen kann, auch wenn ich ihm lange zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe.

Und ich bin dankbar für mein Business. Nicht, weil es immer leicht ist, sondern weil es mir erlaubt, meinen eigenen Weg zu gehen und mich weiterzuentwickeln.


Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?

Die größte Herausforderung 2025 war für mich die Unsicherheit. Nicht einzelne Ereignisse oder Zahlen, sondern das Gefühl, dass sich auf Bewährtes plötzlich weniger verlassen ließ. Dinge, die lange funktioniert hatten, taten es auf einmal nicht mehr – und Entscheidungen fühlten sich weniger eindeutig an.

Herausfordernd war auch, mit dieser Verunsicherung handlungsfähig zu bleiben. Nicht in Aktionismus zu verfallen, aber auch nicht wie gelähmt stehenzubleiben. Weiterzugehen, obwohl nicht alles klar war.

Eine weitere Herausforderung war, Altes loszulassen. Angebote, Strukturen oder Ideen nicht aus Stolz oder Gewohnheit festzuhalten, sondern ehrlich zu prüfen, ob sie noch passen. Das war nicht bequem – aber notwendig.

Und schließlich war es herausfordernd, mir selbst weiterhin zu vertrauen. Gerade dann, wenn im Außen viele Faktoren gleichzeitig in Bewegung waren. Entscheidungen zu treffen, ohne Garantie, und trotzdem Verantwortung zu übernehmen.

Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2025?

Ich lasse die Vorstellung zurück, dass ich alles im Griff haben muss, damit es gut läuft. 2025 hat mir deutlich gezeigt, dass Kontrolle keine Sicherheit ersetzt. Die einzige Sicherheit, die es gibt, liegt in mir selbst.

Ein paar Zahlen, die mein Jahr 2025 greifbar machen

  • Aktueller Stand deiner Instagram-Follower: 2708
  • Aktueller Stand deiner Facebook-Fans: 1184
  • Webseiten-Besucher in 2025: 4009, davon 3947 neue Nutzer
  • Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 18 🤩
  • Höhe meiner Domain Authority: 13
  • Anzahl Newsletter-Abonnenten: 4811
  • Anzahl Kunden: 883
  • Gelaufene Schritte: 2.184.890

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders mache

2026 steht für mich nicht unter dem Zeichen von „mehr“, sondern von bewusster. Bewusster entscheiden, bewusster arbeiten, bewusster Pausen machen. Nicht alles gleichzeitig, sondern das Richtige zur richtigen Zeit.

Ich gehe mit deutlich mehr innerer Klarheit in dieses Jahr als noch vor zwölf Monaten. Nicht, weil alles planbar wäre – sondern weil ich mir selbst mehr vertraue. Genau daraus entsteht für mich gerade eine neue Form von Stabilität. Und ehrlich gesagt: Wenn 2025 mich schon nicht vom Weg abbringen konnte – was dann?

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Wenn du 2026 tiefer in das Thema Seife sieden einsteigen möchtest, Sicherheit gewinnen willst und Zusammenhänge wirklich verstehen möchtest, begleite ich dich gern ein Stück auf deinem Weg.

Meine Angebote richten sich an Frauen, die nicht einfach „irgendwas ausprobieren“ wollen, sondern fundiert lernen möchten – mit Struktur, Klarheit und einem realistischen Blick auf das, was im Alltag umsetzbar ist. Es geht um Verständnis, Sicherheit und darum, eigene Entscheidungen begründen zu können.

Einen Überblick über meine aktuellen Programme findest du hier:
👉 Alle Infos zu meinen Kursen

Wenn du bereits gewerblich unterwegs bist oder den Schritt dorthin planst, ist das ShootingStar-Programm speziell dafür gedacht:
👉 Alle Infos zum ShootingStar

Außerdem teile ich regelmäßig Gedanken, Einordnungen und Einblicke rund um Seife sieden, Business und Alltag in meinem Newsletter. Wenn du magst, begleite mich dort durch 2026.

Meine Ziele für 2026

  • Meine Website neu gestalten. Meine aktuelle Website ist schön – aber ich merke, dass ich ihr entwachsen bin. 2026 darf sie klarer, strukturierter und passender zu dem werden, was ich heute anbiete und wofür ich stehe.
  • Einen eigenen Podcast starten. Seit Jahren eine fixe Idee von mir, möchte ich dieses Jahr den Versuch eines eigenen Podcasts starten. Gibt es noch nicht, hat noch nie jemand für das Thema Seife sieden gemacht, also kann`s nur gut werden 😉 Du hast eine Idee für ein spannendes Thema oder magst mit mir darüber quatschen, wie handgesiedete Seife Deine Leben verändert hat? Dann schreib mir gerne an team@jessicamaas.de
  • Meine Sportroutine beibehalten und ausbauen. In den letzten Monaten habe ich es geschafft, mindestens dreimal pro Woche sportlich aktiv zu sein. Das möchte ich 2026 nicht nur halten, sondern weiter fest in meinen Alltag integrieren.
  • Selbst Interviewgast sein. Passend zu Punkt 2: Ich möchte 2026 wieder mehr nach außen gehen und meine Perspektiven teilen. Wenn du einen Podcast hast und einen Gast zu den Themen Seife sieden, Kreativität oder Onlinebusiness suchst, melde dich gern unter team@jessicamaas.de
  • Mir selber treu bleiben. Entscheidungen weiterhin nicht aus Druck oder Vergleich treffen, sondern aus dem heraus, was für mich, mein Leben und mein Business stimmig ist.
  • Mein Motto für 2026 heißt: Jetzt erst recht!

8 Comments

  1. Liebe Jessica,

    das klingt nach einem spannenden Jahr! Meine Glückwünsche zu deinen Erfolgen 🙂

    Beste Grüße
    Andrea H.

  2. Hallo Jessica,
    übers jahresrückbloggen kommentiertest du bei mir. Ich bin immer interessiert und schaute, wer du bist. Seife sieden ist gar nicht mein Thema, das macht jedoch nichts, denn du machst das ja. Alles andere was ich so beim quer lesen fand ist spannend.
    Aus einem festen öffentlichen Job in ein Onlinebusiness und sich die passende Welt erschaffen ist großartig. Hab einen gutes 2026, wir lesen uns.

    1. Lieben Dank Dir für den Kommentar!

  3. Liebe Jessica,

    danke für deinen ausführlichen und persönlichen Jahresrückblick.
    Wie schön, dass du einfach nach Mallorca gefahren bist (ich mag auch nicht so gerne fliegen…) – danke für die Inspiration. Und besonders toll finde ich ja, dass deine Tochter ihren Wunsch selbst in die Hand genommen hat und schon so ein gutes Verständnis bzgl. Geld von ihrer Mama übermittelt bekommen hat 🙂

    Ich weiß eigentlich schon länger, dass es dich gibt und bin gerne kreativ – frag mich nicht, warum ich erst in diesem Herbst beschlossen habe, jetzt lernen zu wollen, wie man zu Hause selber Seife siedet. Ich danke dir sehr für einen tollen Soapstar-Academy-Kurs und freue mich auf (mindestens) ein Jahr Seifenoper. Dank dir habe ich ein tolles neues Hobby entdeckt, musste mir überhaupt keine Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen und habe viel Lob für meine Seifen bekommen 🙂 Danke!

    Liebe Grüße und bis bald!
    Kirsten

    1. Liebe Kirsten, danke für diesen lieben Kommentar und das tolle Feedback zur Soapstar Academy! Und ja, ich habe meine Tochter auch gefeiert für ihr „ich mach einfach, sonst wird das nix“. Ich freu mich auf all deine Seifen in 2026!

  4. So ein toller, mutiger und inspirierender Jahresrückblick! Vielen Dank für‘s Teilen auch deiner Business-Struggles, ist in der Hochglanz-Welt von Social Media & Co. leider nicht selbstverständlich…

    Ich bin mir sicher, du rockst auch 2026 und ich bin schon gespannt, auf deinen nächsten Jahresrückblick!

    Liebe Grüße,
    Nadine

    1. Liebe Nadine, danke für dein Feedback. Ja, Social Media zeigt halt meistens nur die „schönen“ Seiten. Ich selber nutze es auch als Visitenkarte und da hat vieles von dem, worüber ich hier schreibe, nur bedingt seinen Raum. Ganz bewusst, denn hier habe ich andere Leser, die ich näher an mich „ranlasse“. Auf ein famoses 2026! Cheers!

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