Dieses Jahr war ich sehr, sehr, sehr viel unterwegs. Um genau zu sein: im August war ich lediglich einige wenige Tage zu Hause. Den Rest des Monats war ich unterwegs. Mit meinen Mädels, meinem Mann, alleine und meiner Mama.
Und mittendrin stand mein jahrelanger Herzenswunsch vor der Tür: ein Bulli. Und zwar nicht irgendeiner, sondern genau der, den ich im Anschluss hätte kaufen können. Warum ich es dann doch nicht getan habe? Das liest du unter anderem in diesem Blogartikel.
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Ein Sommer unterwegs – und jedes Mal die Freude aufs Heimkommen
Los ging mein August mit einer Woche Italien, mit meinen beiden Mädels und jeweils ihrer besten Freundin. Direkt am ersten Tag der Ferien ab ins Auto und ans Meer.
Und es war so warm. Zum Teil habe ich mit Kühlakku unterm Laptop gesessen, um zwischendurch überhaupt was machen zu können. (Ja, wirklich. Kühlakku. Unterm Laptop.)
Einen Tag waren wir in Venedig, den Rest der Zeit haben wir vor allem im Pool oder Meer verbracht. Und meine beiden Damen haben sich einen Herzenstraum erfüllt: Ein Ausritt bei Punta Falconera durch die Lagunen und am Strand entlang.






Nach der Italientour ging es dann erst mal nach Köln zu meiner Familie, Geburtstag feiern. Und dann mein Highlight: Ich hatte mir für 10 Tage einen Camper gemietet. Der Bulli hing vorher nicht Monate, sondern jahrelang an meinem Vision Board. Immer wieder dachte ich: so einen möchte ich mal besitzen und damit durch die Weltgeschichte fahren. Wir hatten zwischendurch sogar schon mal einen Camper, aber das war offiziell das Wohnmobil meines Mannes, und ich habe immer gedacht, ich müsste ein eigenes haben.
Anfang des Jahres hatte ich schon mal einen gemietet. Und jetzt im August nochmal – diesmal ganz bewusst als Test, und zwar genau den, den ich danach hätte kaufen können. Ich hatte so eine Vorfreude: MEIN Traum vom Visionboard wird wahr!
Und jetzt kommt’s: Ich hätte zehn Tage am Stück wegfahren können. Zehn! Keinen Termin, keine Verpflichtung, einfach los. Ich war sogar schon auf dem Weg Richtung Italien.
Und dann? Bin ich umgedreht!
Habe stattdessen meinen Mann eingepackt, und wir sind auf einen Campingplatz mit Thermalpool und Sauna gefahren, anderthalb Stunden von zu Hause statt irgendwo in der Weltgeschichte. Und ganz ehrlich: Es war richtig schön. Der Bulli ist ein tolles Auto, wir hatten eine gute Zeit.
Aber irgendwo zwischen Sauna und Heimweg habe ich gemerkt, wie sehr ich mich auf zu Hause freue. Und wie wenig auf die nächste Tour.
Mein Mann hat sogar angeboten, dass wir ihn zusammen bezahlen. Es lag also nicht mal am Geld. Und trotzdem: Ich habe ihn nicht gekauft. So ist das manchmal mit Träumen. Wenn man sie erreicht hat, merkt man, dass man sie nie wirklich wollte.


Nach dem Campingurlaub ging es nochmal mit meiner Mama auf Tour. Eine Woche Österreich, vom Gletscher bis zur ausgedehnten Fahrradtour am Neusiedler See war alles dabei. Und vor allem: jede Menge gute Gespräche!



Während ich da oben auf dem Dachstein-Gletscher stand, habe ich vor allem eines gehört: Plätschern! Das hat mich ganz schön mitgenommen. So ein Gletscher sieht ja aus wie für die Ewigkeit gemacht, so massig, so wuchtig. Und dann stehst Du mittendrin und hörst, wie zerbrechlich das in Wirklichkeit ist. ⛰️
Ich glaub schon, dass wir Menschen da einen Auftrag haben. Nicht die ganze Welt retten – aber wenigstens in dem Bereich bewusst handeln und mit aufpassen, den wir überblicken.
Und irgendwie hängt für mich genau da auch mein Seifesieden mit dran. Wenn ich mit der Hand siede, gehe ich automatisch bewusster mit den Rohstoffen um. Ich weiß, was drinsteckt, ich werfe nichts einfach weg, und nachhaltiger als vieles aus dem Regal ist es sowieso. Eine Kleinigkeit, klar. Aber es ist meine, und sie fühlt sich richtig an.


Meine Seifen durften natürlich mit raus. Ich habe sie ins Gras gelegt, auf Steine gestellt und auf den Rand von so einem hölzernen Brunnentrog, durch den das Wasser läuft. Und fotografiert.

Und ich finde ja: Da draußen sehen sie viel schöner aus als in jedem Fotostudio. Eines von den Videos ist dann im September viral gegangen – aber das gehört in den nächsten Rückblick. 🤩
Oben auf der Planai sind wir dann noch einer Gruppe Menschen aus Tibet über den Weg gelaufen, mit denen wir vorher schon ins Erzählen gekommen waren. Sie hatten längst mitbekommen, dass ich dauernd irgendwo filme, wollten unbedingt meinen Instagram-Account sehen und Fotos mit mir machen. Sie waren ganz begeistert. Und eine Seife hat es nicht aufs nächste Foto geschafft…
Meine Leidenschaft: Zahlen, Daten, Fakten
Beim Seifesieden gibt es mehr als eine Methode: Kaltverseifung, Heißverseifung, Mischverseifung. Ich zeige seit Jahren, wie man Seife siedet – aber eine Sache weiß ich nicht: wer von Euch eigentlich wie siedet.
Ich könnte raten. Ich habe sogar eine Vermutung, die habe ich mir aufgeschrieben – die verrate ich, wenn die Ergebnisse da sind. Aber eine Vermutung ist keine Antwort. Und ich bin Wissenschaftlerin. Also frage ich nach. Und ich bitte dich: hilf mir und mach mit!
Diese Umfrage ist für alle, die schon mindestens eine eigene Seife gesiedet haben. Egal ob für Dich selbst, zum Verschenken oder zum Verkaufen. Egal wie lange schon.
Du erkennst Dich wieder? Dann fülle hier meine Umfrage zum Thema Methoden beim Seife sieden aus – das dauert etwa fünf Minuten. Sie läuft bis zum 27. September, danach werte ich aus und mache einen Blogartikel daraus.
Was im August 2026 sonst noch los war
- Ein Tag beim Reitturnier in Aachen, mit meiner Tochter. Ich selber bin ja nicht so der Reitsport-Fan, aber sie hat immer freudig aufgerufen: „Mama, guck mal, da sind Westernreiter! Guck mal, siehst du, wie viel entspannter Pferd und Reiter sind.“ Dazu historische Kutschen und ein bisschen Promis und Adel.
- Ein Verwöhntag in der Therme Erding mit meinen Mädels und meiner Nichte. Von morgens bis abends, nur Whirlpool und Gesichtsmaske und uns gut gehen lassen.
- wie jeden Monat: Live-Sieden in der Seifenoper®.

Was ich im August 2026 gebloggt habe
- Ölweide, Lindenblüte, Freibadpommes: Die Zusammenfassung meiner Blogparade zum Thema Sommerduft
- „Ich kann doch keine 8 Euro für ein Stück Seife verlangen“ – oder etwa doch?
Ausblick auf den September 2026
- Die Schule geht wieder los, und damit für meine Große ihr letztes Schuljahr. Crazy.
- Repaircafe
- Im Livesieden in der Seifenoper® werden wir mit Apfelessig arbeiten.
- und meine neuen ShootingStars starten in ihre Selbständigkeit
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